Sonntag, 25. November 2012

Zwischen rewirpower und starlight


Urheber: MUSIKDIEB3
Bochum tritt aber auch in jedes Fettnäpfchen. Jetzt lungern hier schon seit zwei Tagen die Piraten herum, um sich aus dem Umfragetief zu befreien. Nachdem sie jetzt schon ein halbes Jahr auf meinem Klaus dem seine Kosten bei uns im Landtag twittern, chatten und sesselpupsen, wollen sie sich jetzt endlich auch mal ein Parteiprogramm basteln. Von ihren alten Forderungen ist nichts mehr übrig. Zum Beispiel das Urheberrecht im Internet. Das Teilen der Netzinhalte sollte vereinfacht werden. Stellt euch vor: Um dieses mickrige Logo der Partei hier im Blog zu benutzen, muss ich (offiziell) folgende Angaben zum Urheberrecht machen:

Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland lizenziert.

Urheber:
Musikdieb3

Dieses Werk darf von dir verbreitet werden – vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden neu zusammengestellt werden – abgewandelt und bearbeitet werden.
Zu den folgenden Bedingungen:
Namensnennung – Du musst den Namen des Autors/Rechteinhabers in der von ihm festgelegten Weise nennen (aber nicht so, dass es so aussieht, als würde er dich oder deine Verwendung des Werks unterstützen).
Weitergabe unter gleichen Bedingungen:
Wenn du das lizenzierte Werk bzw. den lizenzierten Inhalt bearbeitest, abwandelst oder in anderer Weise erkennbar als Grundlage für eigenes Schaffen verwendest, darfst du die daraufhin neu entstandenen Werke bzw. Inhalte nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch, vergleichbar oder kompatibel sind.
Meiner Meinung nach verfügt das "Werk" des "Urhebers" Musikdieb3 übrigens überhaupt nicht über die notwendige Schöpfungstiefe um urheberechtlichen Schutz zu genießen.

Freitag, 23. November 2012

Hier, wo das Herz noch zählt; nicht das große Geld ...

Bo, eh. Ist das peinlich! Hömma, jetzt macht sich sogar der Oliver Welke in der heute-show über Bochum lustig. Nee, nicht über dem Klaus dem seinen VfL. Das wäre ja nicht so schlümm. Über den machen sich ja schon lange alle lustig. Nee, über die ganze Stadt. Ich bin ja voll froh, dass ich einen anständigen nordamerikanischen Migrationshintergrund und einen hessischen Geburtsort habe. Und mein Klaus wäre auch mal besser in Düsseldorf geblieben. Oder auch in Solingen. Aber die Sabine, die tut mir voll leid! Die ist hier geboren und aufgewachsen, zur Schule und zur Uni gegangen usw. Arme Sau. Die traut sich ja kaum noch rüber über die Ruhr nach Hattingen oder auch nur bis nach Dunkel-Duisburg. Hat unter mysteriösen Umständen ihren Doppelkopfabend abgesagt, um die Stadtgrenzen nicht überschreiten zu müssen. Den Touran werden wir jetzt wohl in Wattenscheid zulassen oder in Wanne-Eikel oder in Castrop-Rauxel. Alles immer noch besser als dieses peinliche dicke BO vorne und hinten auf dem Nummernschild. Vielleicht nehmen wir auch ein WIT oder ein GLA. Und wir werden auch nicht mehr mitsingen, wenn der Herbert mal wieder seine Hymne anstimmt!

Samstag, 27. Oktober 2012

Türkische Hochzeit

Foto: Szaaman
Ja, da staunt ihr. Hier ist sie wieder, die süße Patchmaus. Hatte viel um die Ohren und die Politik langweilt mich immer noch. Mal wieder Zeit für einen dicken Koalitionsstreit. Der kleine Philipp arbeitet ja beharrlich daran. Aber darum geht’s mir ja gar nicht.
Der Jean hat ja im April den Stein ins Rollen gebracht, als er provokant und hemmungslos meinem Klaus dem seinen Kontaktmann bei der Bundesbank um lückenlose Aufklärung des Verbleibs der deutschen Goldreserven bat. Wir wussten schon damals, dass da was nicht stümmen könne – aber wegen der lumpigen 1.750,00 € pro Nase wollten wir keinen Aufstand machen. Wie jetzt aber ausgerechnet der Bundesrechnungshof von unserem vertraulich bierseligen Geplaudere an meinem Klaus dem seinen Geburtstag erfahren hat, macht mich stutzig. Selbstverständlich habe ich die ganze Wohnung nach Wanzen abgesucht. Die Suche war allerdings nicht von Erfolg gekrönt, sodass es nahe liegt, dass hier Richtmikrophone zum Einsatz gekommen sind. Hatte der Jean also recht! Kommt bestümmt demnächst heraus, dass die Engländer, Franzosen und Amerikaner, die das Gold freundlicherweise für uns aufbewahren, nur noch vergoldete Bleibarren lagern und sich auf unsere Kosten bereichert haben. Aber was soll’s. Die knapp dreieinhalbtausend Tonnen des begehrten Edelmetalls machen den Kohl auch nicht fett. Soviel kommt ja schon bei einer mittelmäßigen türkischen Hochzeit zusammen, wenn der Cem, der Mustafa oder der Numan aus Köln Ehrenfeld die Aymara, eine Schwester Dritten Gerades aus Anatolien, ehelichen.